Bootslift mit einer CMOD Rahmen-Spreiztraverse

Das isländische Kranverleihunternehmen DS Lausnir lieferte Hebe- und Takelwerk, einschließlich einer CMOD Rahmen-Spreiztraverse von Modulift, um in einem Hafen in Hafnarfjörður an der Südwestküste des Landes, etwa 10 km südlich von Reykjavík, erstmals ein 45-Tonnen-Boot ins Wasser zu heben.

Lausnir entschied sich aus seiner 14-köpfigen Fahrzeugkranflotte für einen 250-Tonnen-Grove GMK 5250 (Modell 2016), um das 5,5 m breite und 12 m lange Schiff nach Abschluss des Herstellungsprozesses vom Hafen ins Meer zu heben. Trefjar Ltd. stellt eine Vielzahl von Fischerei-, Passagier- und anderen Glasfaserbooten her, zusätzlich zu Aquakulturausrüstung und Acrylteilen.

Unter dem Haken verwendete Lausnir 12 m lange, 20 t schwere Hebebänder und eine Rahmen-Spreiztraverse aus MOD 50-Komponenten, die jeweils Tragfähigkeiten bis zu 50 t bei einer Spannweite von 8 m und bis zu 13 m Spannen bei einer entsprechend geringeren Kapazität ermöglichen, in diesem Fall wurde ein 550 x 600 cm großer Rahmen montiert, der sich CMOD-Eckstücken bediente, um an den vier Ecken jeweils die Anschlagmittel zu befestigen.

Daníel Sigurðarson, Eigentümer von DS Lausnir, sagte: „Es war eine einfache Wahl, da es in Island keinen anderen zugelassenen Balken gibt, der einen solchen Schwerlasthub bewältigen kann. Wir besitzen eine Auswahl von (Modulift-) Trägern, die jedoch nur für den internen Gebrauch bestimmt sind. Daher haben wir die Träger für diesen Auftrag direkt beschafft. Modulifts exzellenter Service und die schnelle Reaktion auf unsere Anforderungen helfen uns dabei, unseren eigenen Lagerbestand so gering wie möglich zu halten. Es dauerte nur ein paar Wochen  bis das, was wir brauchten, nach Island geliefert wurde. “

Sigurðarson erklärte, dass der hintere Motor des Bootes einen leicht versetzten Schwerpunkt erzeugte, der in die Bootslift-Pläne einbezogen werden musste. Trefjar lieferte im Vorfeld der Hebebühne detaillierte Spezifikationen, so dass die entsprechenden Komponenten für das Hebezeug rechtzeitig vor dem Tag der Hebebühne organisiert werden konnten.

CMOD Rahmen-Spreiztraversen oder auch Hubbalken werden für Lasten empfohlen, die mehr als zwei Hebepunkte haben. Sie sind auch ideal, wenn die Arbeitshöhe begrenzt ist. Die wirtschaftlichste Option ist eindeutig der modulare CMOD Spreizrahmen, bei dem Streben einer normalen Spreiztraverse von Modulift mit vier Eckstücken kombiniert werden, um den Rahmen zu vervollständigen. Kunden, die bereits Streben haben, können diese mit den Eck-Komponenten wiederverwenden, um Vierpunkt-Hebevorgänge zu realisieren.

Solche Rahmen werden auch verwendet, wenn Höhenbeschränkungen bestehen, da die Höhe des Hebezeugs weitaus geringer als bei einer 1-über-2-Konfiguration ist. Dieser Punkt war hier jedoch nicht von Beachtung. Jedoch hat Modulift kürzlich in Verbindung mit der CMOD ein T-Stück entwickelt, mit dem der Rahmen zu einem Sechs- oder sogar 8-Punkt-Hebezeug mit einer Vielzahl von Spannweiten erweitert werden kann. Da die DS Lausnir neben seiner mobilen Flotte auch über mehrere Autokrane verfügt, war diese Option ebenfalls interessant.