US-Baufirma lobt Vielseitigkeit von Modulift Spreiztraversen

Modulift-Spreiztraversen in Kombination mit anderen Rigging-Geräten in insgesamt 19 verschiedenen Konfigurationen vervollständigten über 200 Aufzüge während des modularen Aufbaus des CitizenM Hotels in South Lake Union, Seattle, Washington. CitizenM verwendete eine Konstruktionsmethode, bei der modulare Teile zusammengesetzt wurden, die vom polnischen Modulift-Kunden Polcom hergestellt wurden.

Das siebenstöckige Gebäude umfasst sechs Stockwerke mit modularen Einheiten, die 19 einzigartige Hebelösungen erforderten. Die Streben- und Schlingenlängen waren dabei jedes Mal unterschiedlich. Es erfolgten insgesamt 228 einzelne Hebevorgänge während des gesamten Projekts.

Das Bauunternehmen Mortenson, das bereits über 100 Hotels in ganz Nordamerika gebaut hatte, nahm den Auftrag als Generalunternehmer für die Montage des modularen Gebäudes mit 264 Zimmereinheiten an, das zusätzlich über Tagungsräume, einen Aufenthaltsraum, einen Barbereich und ein Fitnessstudio verfügen sollte. Die luxuriösen Schlafzimmer erforderten den Großteil der Lifte durch einem Turmkran.

Jack McCaskill, Projektingenieur der Seattle Operating Group bei Mortenson, erklärte, dass eine unterschiedliche Takelagen erforderlich gewesen seien, da die Module unterschiedlich groß waren. Das größte Modul war 10 Fuß breit und 51 Fuß lang und wog 45.000 Pfund (ca. 20,5 t). Einige Module hatten sechs Hebepunkte und andere acht. Außerdem waren nicht alle dieser Anschlagpunkte gleichmäßig verteilt, dazu besaßen manche Bauteile versetzte Schwerpunkte. Die Höhe der Hebevorgänge nahm ebenfalls zu, als das Hotel Gestalt annahm. Das letzte Stockwerk erreichte 70 Fuß über Straßenniveau.

Modulift empfahl sogenannte Kaskaden-Anlagen, bestehend aus Spreiztraversen, Schlingen und Schäkeln, die sich als die kostengünstigste Lösung unter dem Haken erwiesen. Für die Achtpunktlifte wurde eine Eins-über-Zwei-über-Vier-Konfiguration verwendet, die aus sieben Spreiztraversen auf verschiedenen Ebenen bestand. Für die Sechs-Punkt-Lifte gab es dagegen eine Eins-über-Eins-über-Drei-Konstruktion, bestehend aus fünf MOD Spreizen auf diversen Ebenen.

Flexible Lösung

Sue Spencer, technische Direktorin bei Modulift, sagte: „Immer, wenn Polcom ein neues Produkt auf den Markt bringt, versenden sie die Ausrüstung direkt an den Einsatzort, und wir stellen als technischer Partner die entsprechenden Rig-Zeichnungen zur Verfügung. Diese Art von Rig ist flexibel und gut ausbalanciert. Wir hätten uns auch eine maßgeschneiderte Rahmenspreiztraverse einfallen lassen können, aber dieser wäre schwerer und teurer gewesen – diese Lösung wäre eher starr als flexibel gewesen. Da der Kunde unsere Ausrüstung für viele unterschiedliche Hebe-Konstruktionen verwenden wollte, musste er seine vorhandene Flotte von Spreiztraversen lediglich um eine kleine Menge Streben aufstocken. “

Aufgrund von Standortbeschränkungen, die zu Beginn des Projekts auftraten, wurde Modulift gefordert, Änderungen an fünf der Takelwerk-Anordnungen vorzunehmen. Spencer erklärte, dass Änderungen aufgrund von Blockaden durch Gerüste häufig notwendig seien. Sie fügte hinzu: „Wir mussten die Tagelagen so umgestalten, dass sie viel niedriger waren. Wir haben dies erreicht, indem wir die Anschlagwinkel über jeder Spreiztraverse und in einigen Fällen auch darunter in weniger als 45 Grad verringert haben. Wir haben auch die Arten der Verbindungs-Schlingen an den Spreiztraversen geändert, um ein Zusammenprallen zwischen den Schlingen und den Spreiztraversen aufgrund der geringeren Schlingenwinkel zu vermeiden. “

Während des gesamten Projektes wurden die Spreiztraversen MOD 24, MOD 34, MOD 50 und MOD 70 verwendet. Die längste und größte war eine 30 Fuß lange MOD 70, während die kleinste und kürzeste eine MOD 24 mit 5 Fuß war. Die Schlingen waren überwiegend Kettenschlingen mit Verkürzern, so dass die Längen angepasst werden konnten, um die oben genannten versetzten Schwerpunkte ausgleichen zu können. Polyesterschlingen wurden dagegen zur Verbindung mit den Spreiztraversen für Hebeeinrichtungen mit niedrigerer Höhe verwendet.

McCaskill wies darauf hin, dass die Schrift an der Seite der Module die Einheiten anhand der Zimmernummer im Hotel identifizierte. Es wurde auch verwendet, um die Reihenfolge zu kommunizieren, in der die Module eingerichtet werden mussten. Er schloss: „Modulift war hervorragend, sowohl in Bezug auf die Unterstützung unseres Projekts als auch in Bezug auf die Qualität ihrer Arbeit.“